Cashflow Quadrant – von Robert T. Kiyosaki

image_pdfimage_print

CashflowQuadrantDer zweite Teil aus der Reihe „Rich Dad, Poor Dad. Warum verdienen manche Menschen mit weniger Arbeit deutlich mehr Geld als die große Mehrheit? Warum fühlen sich einige wenige Menschen finnziell sicherer als andere und zahlen darüber hinaus auch noch weniger Steuern? In diesem Band zeigt Robert T. Kiyosaki auf, warum das so ist. Und zwar sehr plastisch am sogenannten Cashflow-Quandrant, zu dem er auch ein beliebtes Spiel entwickelt hat. Auch hier kommt er wieder ohne überflüssiges Finanzkauderwelsch aus.

Es geht einfach darum, wo und wann man arbeitet, auf welcher Seite des Quadranten man steht und was man unternimmt, um die Seite zu wechseln. Tja, in der Schule und auf der Uni wird das nicht erklärt, welshab sich selbst gut bezahlte Akademiker ein Leben lang abschuften und nie aus dem Hamsterrad herauskommen, stattdessen den vorzeitigen Herzinfarkt erleiden. Inzwischen ist es doch so, dass viele sehr gut ausgebildete Akademiker für Studienabbrecher wie Bill Gates oder Richard Branson arbeiten. Studienabbrecher, die heute die Megareichen in unserer Gesellschaft sind. In diesem Buch, legt Kiyosaki den Mechanismus schonungslos offen.

Kiyosaki geht hier etwas mehr in die Tiefe als im Vorgänger „Rich Dad, Poor Dad“. Allerdings auf sehr verständliche Art und Weise. Er macht wiederum klar, warum man erst dann zur finanzellen Freiheit gelangt, wenn man die Seiten wechselt (Richtung Unternehmer und Investor) und passives Einkommen generiert. Wie wahr, wie wahr.

Er bringt auch eine hilfreiche Metapher:

Ein Riese stolpert oft ud fällt,

Dem Wurm passiert das nicht,

weil er immer gräbt und kriecht,

Das ist seine Welt.

Also niemals aufgeben auf dem Weg zum Erfolg und zur Freiheit.

Diese Buch ist m.E. Pflichtlektüre für alle, die aus der Tretmühle „Zeit gegen Geld“ und der modernen Sklaverei hinauswollen. Einfacher und schneller kann man kaum finanzielle Intelligenz aufbauen – außer natürlich in der Praxis. Es gibt ja bekanntlich nicht Gutes, außer man tut es. 5 Sterne dafür.